|Neuerscheinungen| Das Neueste aus den Verlagen im Februar

Anfang dieses Monats hatte ich beklagt, dass die Frühjahrsvorschauen der Verlage dieses Mal recht wenig für mich interessante Titel beinhalten. Ich nehme alles zurück! Ich weiß nicht wie das passieren konnte, aber gerade im Februar erscheinen so, so viele tolle neue Bücher, dass ich bei meiner Zusammenstellung dieses Mal echt ganz schön zu tun hatte. Ich hoffe, für euch ist auch das ein oder andere spannende Buch dabei und wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.

Wie immer kommt ihr mit Klick auf das Cover auf die jeweilige Verlagsseite zum Buch.

 


Berlin Verlag

 

Sinead Moriarty – Gibt es wirklich ein Zurück? (ET 01.02.2017)

Alice und Ben. Das perfekte Paar, verbunden durch ihre Liebe, ihre Kinder. Bis Ben – gegen Alices Wunsch – als Arzt in ein Krisengebiet nach Afrika geht. Kurz darauf erhält Alice die schlimmste aller Nachrichten: Bens Team wurde von einem Terrorkommando überfallen, niemand habe überlebt. Plötzlich ist sie Witwe und alleinerziehende Mutter zweier verstörter Teenager-Töchter. Es fällt Alice schwer zu trauern, so wütend ist sie auf Ben, darauf, dass er aus Abenteuerlust alles zerstört hat. Irgendwann lernt sie Dan kennen, gutaussehend, charmant und hilfsbereit. Sogar ihre beiden Töchter lieben diesen Ersatzvater. Schließlich gibt sie seinem Werben nach und sagt ja. Doch am Vorabend der Hochzeit klingelt das Telefon. Es ist Ben. Er lebt, und er will seine Familie zurück haben ..

 

 

 

 


Carlsen

 

Lauren Oliver – Als ich dich suchte (ET 01.02.2017)

Die beiden Schwestern Nick und Dara sind grundverschieden und doch unzertrennlich. Bis Dara Nicks besten Freund Parker küsst. Bis zu dem Autounfall, bei dem Dara im Gesicht verletzt wird. Seitdem sprechen die Schwestern nicht mehr miteinander. Als Dara an ihrem Geburtstag spurlos verschwindet, glaubt Nick zuerst an einen dummen Scherz. Doch Dara ist schon das zweite Mädchen, das in der Gegend verschwunden ist. Nick spürt, dass ihre Schwester in großer Gefahr ist und dass sie sie finden muss – bevor es zu spät ist.

 

 

 

 


Droemer Knaur

 

Antonia Michaelis – Das Institut der letzten Wünsche (ET 01.02.2017)

In ihrem ebenso poetischen wie tiefgründigen, zu Herzen gehenden wie humorvollen Roman „Das Institut der letzten Wünsche“ bezaubert die renommierte Autorin Antonia Michaelis mit ihrem ganz unverwechselbaren Ton. Geschickt verbindet sie eine warmherzige Liebes- und Freundschaftsgeschichte mit ernsten Themen wie der Frage, welche letzten Wünsche Sterbende haben und was am Ende des Lebens zählt, wenn so vieles unwichtig wird.

Antonia Michaelis wunderbare Heldin, die verträumte Mathilda, arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren – alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Denn er wünscht sich, vor seinem Tod noch einmal seine große Liebe Doreen und ihr gemeinsames Kind wiederzusehen. Mathilda soll sie für ihn suchen – nur will sie Doreen eigentlich gar nicht finden, denn sie hat sich auf den ersten Blick in Birger verliebt.

 

Teresa Driscoll – Für alle Tage, die noch kommen (ET 01.02.2017)

Mit ihrem berührenden Debüt-Roman hat die erfolgreiche englische Journalistin und TV-Moderatorin Teresa Driscoll eine zu Herzen gehende Mutter-Tochter-Geschichte vorgelegt. Ihr hoch emotionales Buch verbindet ernste Themen wie Trauer-Bewältigung und Krankheit mit einer bezaubernden Liebes- und Selbstfindungs-Geschichte, in der ein liebevoll gemachtes Erinnerungsbuch mit Rezepten und Lebensweisheiten eine zentrale Rolle spielt.

Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht?
Auch 17 Jahre nach deren Tod ist Melissa zutiefst verunsichert. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, obwohl sie ihn innig liebt. Da bekommt sie ein Buch zugestellt. Von ihrer Mutter. Ein Buch, das Melissa lehren kann, sich selbst zu vertrauen und den Menschen, die sie liebt.

 

 


 dtv

 

Mary Miller – Big World (ET 10.02.2017)

Was passiert, wenn man die Liebe immer beim Falschen sucht?

Ein heruntergekommener Wohnwagen, ein Wasserfleck an der Zimmerdecke, ein Luftgewehr – es sind unscheinbare Dinge, die in Mary Millers Erzählungen den Kern einer Geschichte enthüllen: die Sehnsucht nach einem anderen Leben, die Angst, dass es keine Zukunft gibt, Lieblosigkeit und Gewalt. Dass die jungen Frauen dieser Storys in ihrer Welt verloren sind, dass Sex, Alkohol und Drogen diesen Zustand nur vorübergehend kaschieren, wer wollte daran zweifeln. Sie sind attraktiv, aber von der rauen Sorte, sie wissen, »hübsch« macht das Leben nur noch komplizierter – sie teilen aus, sie wehren sich und lassen sich nichts vormachen. Die ›Big World‹, die schöne große Welt, die ihnen der Vater einst fürs Leben versprochen hatte, erweist sich als ein Ort von Schmerz, Einsamkeit und Langeweile, und das zahlen sie dieser Welt und den Männern, die sie so gerne lieben würden, heim.

 

 

 

 

Jason Reynolds – Love oder Meine schönsten Beerdigungen (ET 10.02.2017)

Matt trägt jeden Tag einen schwarzen Anzug, nicht, weil seine Mutter gerade gestorben ist, was Matt komplett aus der Bahn geworfen hat, sondern weil er einen gut bezahlten Nachmittagsjob bei einem Beerdigungsinstitut hat. Und er braucht den Job dringend, weil sein Vater weder mit den Krankenhausrechnungen noch mit sich zurande kommt. Alles überhaupt nicht gut. Als er glaubt, eine weitere schlechte Nachricht nicht mehr aushalten zu können, trifft Matt Love. Stimmt, seltsamer Name, und jemand, der mit Schicksalsschlägen ganz anders umgeht als Matt. Was ist ihr Geheimnis? Was macht sie so stark? Kann sie Matt aus seiner Einsamkeit heraus- und ins Leben zurückholen? Matt ist überzeugt, wenn es überhaupt jemand gibt, der das kann, dann ist es Love.

 

 

 


Fischer

 

Harriet Reuter Hapgood – Ein bisschen wie Unendlichkeit (ET 23.02.2017)

»So ist es, wenn man jemanden liebt.
So ist es, wenn man um jemanden trauert.
Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens.

 

 

Graeme Simsion – Der Mann, der zu träumen wagte (ET 23.02.2017)

Adam Sharp gefällt sein Leben: er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?
Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?
Der große Roman über die Mitte des Lebens und das Gefühl, noch jung zu sein, übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen.

 

 

 

Bill Clegg – Fast eine Familie (ET 23.02.2017)

Ein gefeierter Familienroman über die Macht des Mitgefühls, in dessen Kern die Familie steht – die, in die wir hineingeboren werden, und die, die wir selbst wählen.
Am Morgen der Hochzeit ihrer Tochter geht June Reids Haus in Flammen auf und reißt ihre ganze Familie in den Tod. Nur June überlebt. Taub vor Schmerz, setzt sie sich in ihren Subaru und fährt quer durch die USA. Eine alte Postkarte ihrer Tochter führt sie in ein kleines Motel an der Westküste, das Moonstone Motel, wo sie sich unter falschem Namen einmietet. Hier, glaubt sie, wird niemand sie finden.
Das amerikanische Provinznest Wells überschlägt sich derweil vor Gerüchten. Alle sind auf die eine oder andere Art von der Tragödie betroffen, und das Kleinstadtgerede offenbart allmählich eine unheilvolle Verkettung von Familientragödien.
Während June in der dumpfen Anonymität des Motels jeden zwischenmenschlichen Kontakt meidet, spannt sich unter ihr unbemerkt ein Netz wahrer Mitmenschlichkeit – es könnte sie auffangen und zurück ins Leben holen.
Ein Familienroman voller Optimismus über eine unverhoffte Begegnung mit der Menschlichkeit, die uns aus den Trümmern unseres Schicksals zu reißen vermag, wenn scheinbar alle Hoffnung verloren ist.
Bill Cleggs »New York Times«-Bestseller ›Fast eine Familie‹ wurde hymnisch besprochen und mit einer Man-Booker-Nominierung geehrt.

 

 

 


Hanser

 

Alissa Walser – Eindeutiger Versuch einer Verführung (ET 20.02.2017)

„Sie würde gerne weglaufen, hat aber keinen Grund. Natürlich könnte sie auch ohne Grund weglaufen. Doch ohne Grund fürchtet sie, ihr Aufbruch würde im Sande verlaufen.“ Geschichten einer Frau, Szenen einer Ehe, Gefühle einer Tochter ¬– Alissa Walser versammelt die Augenblicke, in denen sich das Leben zuspitzt. Warum zeigt sich erst in der Badewanne, ob man mit einem Mann zusammenleben kann? Wie nehmen Mutter und Tochter Abschied von ihrem Hund? Wie bleibt man am Leben, ohne dass es allzu sehr weh tut? Einfühlsam, elegant und lakonisch erzählt Alissa Walser von Bedeutungsvollem und scheinbar Beiläufigem und von der zweifelnden Suche nach dem Glück, das ein scheues Tier ist.

 

 


Kunstmann

Veronique Olmi – Der Mann in der fünften Reihe (ET 15.02.2017)

Mitten in der Nacht, auf einer Bank in der Gare de L’Est: Die Züge stehen still, und auch das Leben scheint zum Stillstand gekommen. Wer hier sitzt, ist gestrandet, aus der Welt gefallen. Was hat Nelly, die erfolgreiche Theaterschauspielerin, hier zu suchen?
Bis gestern war ihr Tageslauf, ihr ganzes Denken magnetisch auf die Rolle, auf das fremde Leben ausgerichtet, das sie abends auf der Bühne verkörpert. Bis gestern, als sie im Moment ihres Auftritts den Mann in der fünften Reihe sah, der als einziger nicht zu ihr hinblickte. Was will er von ihr, dieser Mann, von dem sie sich vor Monaten getrennt hat, den sie immer noch liebt, selbst wenn sie sich weigert, auch nur seinen Namen zu denken? Der Körper versagt der Schauspielerin den Dienst, denn diese Liebe war kein Spiel.

 

 

 

Tim Parks – Thomas & Mary (ET 15.02.2017)

30 Jahre sind Thomas und Mary verheiratet. Sie haben zwei Kinder, einen Hund, ein Haus im Grünen. Aber nach Jahren des Auseinanderlebens kommt es – endlich – zu einer Entscheidung.
In dieser umgekehrten Liebesgeschichte erzählt Tim Parks, was passiert, wenn die Zuwendung und Hingabe, die ein Paar am Anfang füreinander hatte, sich verwandelt: in lange Spaziergänge mit dem Hund, in die Vermeidung, zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, in Spannungen, wer die Kühlschranktür offen gelassen oder den Tisch nicht abgeräumt hat.
Zwischen Komödie und Tragödie pendelt dieser wunderbar leichte Roman, in dem 30 Jahre Ehe mit kühlem Kopf und warmem Herzen überprüft werden, die Abhängigkeiten, die Zärtlichkeit, der Verrat. Es ist die leidenschaftlich intime Chronik einer Ehe, die Tim Parks erzählt, wie sie vielen Leserinnen und Lesern bekannt sein dürfte. Und wie er die Ausläufer des schmerzlichen Verlusts schildert, der durch die ganze Familie geht, wenn das Paar im Grunde seiner Herzen beschlossen hat, dass es vorbei ist – das macht ihm keiner nach.


Piper

Tamy Fabienne Tiede – Club der letzten Wünsche (ET 01.02.2017)

»Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich im Kindergarten Würmer gegessen und anderen Kindern meine Schippe über den Schädel gezogen, und jetzt lag ich in einem Krankenhaus mit einem Tumor in meiner Lunge.« Jesslyn wird sterben. Aber nicht, bevor sie nicht unter freiem Himmel geschlafen, das Meer gesehen, sich verewigt hat. Und nicht, bevor sie nicht die ganz, ganz große Liebe getroffen hat. Gemeinsam mit ihren Freunden erfüllt sich Jesslyn ihre letzten großen Wünsche.

 

 


Welche Bücher habt ihr im Februar auf eurer Wunschliste?

  • Lotta

    Hallöchen meine liebste Evi,
    du musst musst musst musst „Das Institut der letzten Wünsche“ lesen. Ich habe dieses Buch so so so so sehr geliebt. Einfach schön.
    „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ befindet sich schon in meinem Besitz und ich bin schon ehrlich gespannt auf das Buch, aber ich komme momentan einfach nicht so zum Lesen. Dass Graeme Simsion ein neues Buch hat freut mich irgendwie ziemlich, auch wenn ich die anderen nciht gelesen habe, aber er hat ja doch sehr viele Fans (meine Ma zum Beispiel).

    Ich bin gespannt, welche dieser Schönheiten letztendlich bei dir einziehen dürfen. 😀

    Liebst, Lotta