Hannes – Rita Falk

Eine ganz andere Rita Falk…

Rita Falk kannte ich bisher nur von meinem Opa, der Ihre „Dampfnudel-Geschichten“ liebt, so dass ich die letzten Jahre immer leicht ein Weihnachtsgeschenk hatte. Ich hatte auch mal reingelesen, war aber gar nicht mein Fall… Nun also „Hannes“. Entdeckt hatte ich das Buch auf der Leipziger Buchmesse. Das Cover hat mich angesprochen und auch der Klappentext klang interessant.
Vorab: ich mag eigentlich keine Bücher ohne Happy End… Dieses mag ich trotzdem! Die Handlung ist schnell nacherzählt: Hannes liegt nach einem Unfall im Koma, sein bester Freund Uli schreibt nun Tagebuch und erzählt von alltäglichen Geschehnissen aus seinem Leben, von seinen Gedanken, Vergangenes aus Hannes Leben mit dem Ziel, dass Hannes alles lesen kann, wenn er wieder aufwacht und somit nichts verpasst… Ja, WENN Hanners wieder aufwacht…
Es gelingt Rita Falk scheinbar mühelos, den Leser in die Geschichte einzubeziehen, man sympathisiert mit Ulis direkter Art und wünscht sich ebenso einen guten Freund an die eigene Seite.

Trotz nicht vorhandenem Happy End ist es ein positives Buch, dass einen nicht deprimiert zurücklässt, sondern eher einen Denkanstoß gibt, welche Bedeutung Freunde im Leben haben. 

5 von 5 Sternen!