|Rezension| Die seltsame Berufung des Mr Heming – Phil Hogan

Britischer Humor in Perfektion!

 

51m+ItFl55LVerlag: Kein & Aber
Gebundene Ausgabe: 19,99 Euro
Ebook: 15,99 Euro
Erscheinungsdatum: 01.07.2014
367 Seiten
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 „Und ich muss bekennen, ich bin keineswegs perfekt, auch wenn ich Ihnen, dem  straffen Erzählfluss zuliebe, bisher vielleicht den Eindruck von hoher Effektivität vermittelt habe, ganz so, als würde ich zielstrebig von erfolg zu Erfolg eilen. Ich muss wohl nicht eigens betonen (tue es an dieser Stelle aber trotzdem), dass ich Ihnen die Schilderungen ausufernder Vorbereitungen erspart habe und vor allem auch die langen Phasen des Nichstuns . in denen ich nicht beschwingt die nächste Hürde nahm, sondern geschlagen den Rückzug antreten musste“ (S. 120)

 

Worum geht´s?

Dem Immobilienmakler William Heming sollte man sich auf keinen Fall anvertrauen, so einnehmend er auch ist. Kaum hat er einen Verkaufsvertrag abgeschlossen, lässt er den Schlüssel duplizieren und schleicht sich in Abwesenheit der Bewohner nicht nur in deren Häuser – wo er mit Vorliebe alles begutachtet, seinen Hunger stillt, aber gerne auch mal etwas repariert -, sondern er schleicht sich vor allem in deren Leben. Sein Hobby wird immer riskanter, seine Taktik immer ausgefeilter, seine Obsession immer dominanter – bis es zum ersten Toten kommt. Und Mr Heming sich verliebt. Ein absolut fesselnder, psychologisch raffinierter Roman voller rabenschwarzem Humor.

Cover und Titel

Sowohl Cover als auch der merkwürdige Titel haben mich sofort neugierig gemacht. Was hat es mit Mr Heming und seiner seltsamen Berufung auf sich? Dem Verlag ist es wirklich gut gelungen, dieses Buch aus der Masse herausstechen zu lassen. Während das Originalcover doch eher düster ist und den Eindruck eines Krimis vermittelt, impliziert das Cover der deutschen Ausgabe vor allem eines: dass es sich um ein unterhaltsames Buch handelt.

Mein Eindruck

Mr Heming erzählt dem Leser aus seiner Perspektive von seinem Leben. Angefangen bei seiner Kindheit, in der er bereits das Bedürfnis hat, seine Mitmenschen aus einem Versteck heraus in deren Alltag zu beobachten und so an deren Leben teilzuhaben, schildert er seinen Aufstieg zum erfolgreichen Immobilienmakler- ein Job, der wie für ihn gemacht ist, da er so seiner Leidenschaft nahezu ungehindert fröhnen kann: er kopiert sich die Hausschlüssel seiner Klienten und hat dadurch uneingeschränkten Zugang zu deren Häusern und Privatleben.

Phil Hogans Protagonist hat definitiv psychopathische Züge und trotzdem neigt man dazu mit ihm zu sympathisieren, da er dem Leser seine Leidenschaft, Leute heimlich in ihrer Wohnung zu beobachten, plausibel zu erklären versucht. Er vermittelt nicht den Eindruck eines perversen Voyeurs, sondern eher den eines normalen Menschen mit einem makaberen Hobby. Es ist wirklich faszinierend wie es Phil Hogan gelingt, den besonderen Charakter seines Protagonisten herauszuarbeiten. Obwohl ich weiß, dass das was Mr Heming mit seinen Mitmenschen treibt nicht nur kriminell sondern krankhaft ist, gelingt es mir nicht, ihn dafür zu verurteilen. Im Gegenteil: immer wenn ich das Buch wieder aufschlug war ich neugierig auf den Mist, den er wohl jetzt wieder verzapft. Dadurch, dass Mr Heming mich als Leserin direkt mit einem förmlichen „Sie“ anspricht, liest sich das Buch wie eine Beichte- obwohl Mr Heming natürlich überhaupt nichts zu beichten hat, da er ja alles aus (seines Erachtens) plausiblen Gründen tut.
Neben dieser großartigen Charakterstudie punktet dieses Buch vor allem durch eines: den typisch britischen schwarzen Humor. Einfach herrlich! Dieser verleiht der Geschichte trotz des eigentlich ernsthaften und leicht grusligen Themas eine locker-leichte Note, die sehr unterhaltsam ist. Wenn man diese Art von Humor nicht mag, wird man auch keinen Gefallen an Mr Heming finden. Einziges Manko: Die Geschichte konnte mich nicht richtig fesseln, weshalb ich 1 Woche für die Lektüre gebraucht habe. Trotzdem hat mich dieses Buch sehr, sehr gut unterhalten- nur das „Ich muss unbedingt weiterlesen“-Gefühl hat gefehlt.

Mein Fazit: Phil Hogan präsentiert mit seinem Buch eine von der ersten bis zur letzten Seite gut durchdachte, skurrile und raffinierte Charakterstudie, die vor allem durch den stets präsenten schwarzen Humor besticht. Für Fans des typisch britischen Humors ist „Die seltsame Berufung des Mr Heming“ der pure Lesegenuss. Absolut empfehlenswert! Und Angst vor Immobilienmaklern habe ich jetzt trotzdem nicht 🙂

Bewertung4

Vielen Dank an Kein&Aber für dieses Rezensionsexemplar!

Auflösung des 200 Leser – Gewinnspiels: Wer bekommt sein Wunschbuch?

Zum heutigen Samstag möchte ich einem von euch eine schöne Wochenendüberraschung bereiten und den Gewinner des „200 Leser-Gewinnspiels“ ziehen, der sein Wunsch-Taschenbuch gewinnt. 

Insgesamt haben 30 Personen an diesem Gewinnspiel teilgenommen und ich war wirklich über die Vielfalt eurer Wünsche überrascht. Das Tolle an dem Gewinnspiel war, dass ich viele Anregungen für Bücher bekommen habe, die ich bisher noch nicht kannte und die direkt auf  meine Wunschliste gewandert sind.

Schaut mal, hier seid ihr alle drin:


Nun folgt der Trommelwirbel… Aaaaaachtung! Gewonnen hat:

 

Herzlichen Glückwunsch, liebe Yvonne! Du bist die glückliche Gewinnerin und bekommst dein Wunschbuch „Renate Hoffmann“ von Anne Freytag! Übrigens gehört dies auch zu einem der Bücher, die ich bisher nicht kannte, das aber direkt auf meinem Kindle gelandet ist 🙂
Sobald du mir deine Adresse per Mail (evi_w@gmx.de) geschickt hast, bekommst du das Buch von amazon zugeschickt. Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Lesen und würde mich über ein kurzes Feedback wie es dir gefallen hat, sehr freuen.


Liebe Grüße
Evi

Über 200 Leser – das muss gefeiert werden!

In den letzten Wochen hat mein Blog immer mehr Leser dazugewonnen. Jeder Einzelne motiviert mich immer ein Stück mehr an meinem Blog zu arbeiten, so dass ich mir ein Leben ohne Bloggen gerade gar nicht mehr vorstellen kann. Scheinbar gibt es tatsächlich Menschen, die einen ähnlichen Buchgeschmack wie ich haben und sich noch dazu für mein Geschreibsel interessieren. Als ich nach 2 Wochen 3 Follower hatte, bin ich schon vor Freude im Dreieck gesprungen und nun sind es schon über 200! Da ich diese Freude euch zu verdanken habe, sollt ihr natürlich auch davon profitieren! Deshalb gibt es dieses Mal etwas ganz Besonders zu gewinnen, nämlich EUER WUNSCH-TASCHENBUCH


Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr einfach nur Leser meines Blogs sein/werden (über Facebook, Google Friend Connect, Blogconnect oder Bloglovin) und hier einen Kommentar hinterlassen, welches Taschenbuch ihr euch wünscht und warum ihr euch für dieses entschieden habt. Das Gewinnspiel läuft bis zum 17.1.2014, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner/-in wird dann am 18.01.2014 hier auf dem Blog bekannt gegeben.

Und hier noch das Kleingedruckte: 
  • Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands, es sei denn ihr übernehmt die Mehrkosten für das Porto ins Ausland.
  • Nur eine Teilnahme pro Person.
  • Es wird keine Haftung für den Versand übernommen.
  • Es gibt keine Gewinngarantie.

Meine Neuzugänge in der KW 1: Wunschliste schrumpft – SuB wächst

Das neue Lesejahr hat sehr vielversprechend begonnen. Mein SuB ist diese Woche gleich mal um 7 Bücher gewachsen. Davon befanden sich 6 bereits auf meiner Wunschliste, so dass diese zwar etwas kürzer geworden ist, der SuB dafür umso größer.

Und hier sind meine Neuzugänge:


Das Highlight dieser Woche ist definitiv „Die Ordnung der Sterne über Como“ von Monika Zeuner. Dieses Buch stand seit seiner Nomierung für die Longlist des Deutschen Buchpreises auf meiner Wunschliste und ich hatte das unglaubliche Glück es bei Michaelas Adventskalender auf ihrem Blog Wortstarke Kritiken zu gewinnen. Unglaublich ist das vor allem vor dem Hintergrund, dass ich bereits einmal Glück bei Ihrem Adventskalender-Gewinnspiel hatte. Der Losfee gebührt also ein ganz besonderer Dank!
Gebundene Ausgabe
19,99 Euro 
607 Seiten
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Inhalt:

Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft? Dieser Roman handelt vom verpassten und verspielten Glück und von dem Unglück, im rechten Moment die falschen Worte gesagt zu haben. Er erzählt die Geschichte zweier Männer und einer Frau, die ihre Freundschaft und ihre Liebe aufs Spiel setzen. Tom Holler, halbwegs erfolgreicher Pianist und frisch getrennt von seiner Frau, tourt mit seiner Berliner Band durch Italien. In Neapel hofft er seine große Liebe wiederzutreffen: Betty Morgenthal. Doch je näher ihre Begegnung rückt, desto tiefer taucht Tom in die Vergangenheit ein. Denn vor vielen Jahren verunglückte Marc, sein bester Freund und Bettys Lebensgefährte. Er hat keine andere Wahl, als die fatale Dreiecksgeschichte noch einmal zu erleben. Berlin und Italien, Leichtsinn und Schwermut, Witz und Dramatik, die lauten und die leisen Töne – dieser Debütroman ist voller Musik. 
Der Cindigo Verlag hat mir das Sachbuch „Abenteuer Kinderbetreuung“ von Ulrike Töllner als Rezensionsexemplar zugesandt. Ein spannendes Thema, gerade jetzt wo jedes Kind einen Anspruch auf einen Kita-Platz hat, stehen manche Eltern sicher vor der Frage: will ich das überhaupt? Und wenn ja, was soll es für eine Kita sein? Oder nicht vielleicht lieber eine Tagesmutter? Ich bin gespannt auf die Erfahrungen der Autorin.

Broschiert
12,95 Euro
288 Seiten
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Inhalt:
Dieses Buch soll Spaß und Mut machen, darf bereichern und bei Entscheidungen helfen. Die Angebote in der Kinderbetreuung scheinen bisweilen abenteuerlich, das Beste für sein Kind zu wollen ist das natürlichste Gefühl der Welt. Sachlich, liebevoll und bisweilen kritisch beschreibt die Autorin berufliche und private Erfahrungen – mitten aus einem mit Kinderlachen erfüllten Leben. Zu jedem Kapitel gibt es ein kurzes Q&A mit den wichtigsten Fragen und Antworten aus dem Kinderbetreuungsalltag.

„Sam und Emily: Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls“ von Holly Goldberg Sloan habe ich mir als preisreduziertes Mängelexemplar gegönnt. Leider ist da wohl der Umschlag abhanden gekommen, dafür war es aber auch supergünstig 🙂 Titel und Cover hatten mich neugierig gemacht und die Inhaltsbeschreibung hat mich dann vollends überzeugt: dieses Buch muss ich haben. 

Gebundene Ausgabe
17,99 Euro
428 Seiten
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Inhalt:
Ist es Schicksal oder Zufall, wenn ein Augenblick entsteht, der unvergesslich ist?
Sam Border ist immer auf der Flucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen. Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal. Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören. Doch das Schicksal ist launisch. Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und Glück und Unglück liegen nah beieinander.

Wie ich auf „Herz an Herz“ von Sofie Cramer gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr, da es schon ewig auf meiner Wunschliste stand. In der Buchhandlung hätten mich Titel und Cover auf jeden Fall nicht angesprochen, wei mich beides an einen seichten Liebesroman denken lässt. Aber lest euch doch bitte mal den Klappentext durch! Erinnert euch das nicht auch ein wenig an „Gut gegen Nordwind“? Ich liebe dieses Buch und sehe mich gewissermaßen gezwungen nun auch „Herz an Herz“ zu lesen 🙂
Taschenbuch
8,99 Euro
320 Seiten
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Inhalt:
Flaschenpost für dich. Eine romantische Hochzeit an der Ostsee? Für Sara eine Strafe. Frisch geschieden sitzt sie zwischen lauter Paaren. Glücklichen Paaren. Der einzige attraktive Single entpuppt sich als Nervtöter. Die albernen Hochzeitsspielchen geben ihr den Rest: Statt guter Wünsche fürs Brautpaar schreibt Sara sich ihren ganzen Frust von der Seele und schmeißt die Flaschenpost ins Meer. Mit einer Antwort rechnet sie nicht. Doch wenige Wochen später erhält Sara einen Brief. Die Worte des unbekannten Finders berühren ihr Herz. Als dem regen Briefwechsel und zahlreichen E-Mails endlich ein Kennenlernen folgen soll, zögert er. Und das aus gutem Grund …

Ebenfalls als günstiges Mängelexemplar habe ich „Wenn ich bleibe“ von Gayle Forman erworben. Der Klappentext klingt für mich nach einer spannenden Story. Ich mag Geschichten, in denen die Protagonisten vor einer schweren Entscheidung stehen und freue mich wirklich schon auf die Lektüre.

Taschenbuch
8,99 Euro
304 Seiten
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Inhalt: 
Eine außergewöhnliche Geschichte über die Liebe, über Musik, über Freunde, Familie und das Leben.
Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert? Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?
„Tausend kleine Schritte“ von Toni Jordan stand bereits seit 2011 auf meiner Wunschliste, so dass es dringend Zeit wurde, mir diesen Wunsch zu erfüllen. Laut Inhaltsbeschreibung handelt es sich um eine humorvolle Liebesgeschichte, die vor allem auch sehr gute Rezensionen hat.

Taschenbuch
9,99 Euro
272 Seiten
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Inhalt:

Grace Lisa Vandenburg zählt alles, was sie umgibt, jede Kleinigkeit: die Schritte bis zu ihrem Lieblingscafé (920), die Streusel auf ihrem Orangenkuchen (12 – 92) und die Buchstaben ihres Namens (19). Erst Seamus O’Reilly und sein unwiderstehlicher Wunsch, hinter das Geheimnis ihres Lebens zu kommen, lässt sie die Kontrolle verlieren.

Etwas schwerere Kost scheint Joey Goebels „Vincent“ zu sein. Ich liebe ja die Bücher vom Diogenes Verlag, weil sie irgendwie immer etwas Besonderes sind. „Vincent“ ist mir in der Buchhandlung aufgefallen und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort: „Das muss ich haben.“ Ziemlich genau ein Jahr später habe ich mir nun auch diesen Wunsch erfüllt 🙂

Broschiert
11,90 Euro
448 Seiten
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Inhalt:

Ein alter, todkranker Mann: Foster Lipowitz hat ein Medienimperium geschaffen, den Markt mit sinnfreien Popsongs, miesen Filmen und zynischen Fernsehserien überschwemmt – und damit ein Vermögen verdient. Er bereut, was er der Kultur angetan hat, und will am Ende seines Lebens der Menschheit etwas Gutes tun. Ein Plan: In den Kornfeldern des Mittleren Westens gründet Lipowitz eine Schule, auf der hochbegabte Kinder zu echten Künstlern erzogen werden sollen. Und da er weiß, dass Kunst von Kummer kommt, sorgt er dafür, dass seine Schüler davon nie zu wenig haben. Ein dunkler Schutzengel: Um die schmutzige Arbeit kümmern sich ›Beschützer‹, die den Schülern zugewiesen werden. Wie etwa Harlan, ein von der Branche enttäuschter Ex-Musiker. Und er nimmt seine Arbeit sehr ernst. Ein Opfer: Vincent Spinetti, der talentierteste Schüler von allen. Dank Harlans unablässigen Bemühungen, Vincents Leben mit Katastrophen anzureichern, erfüllt das Genie alle Erwartungen. Je tiefer Vincent im Kummer versinkt, desto höher seine Kunst. Eine unwahrscheinliche Freundschaft: Kaum zu glauben – im Laufe der Jahre werden Vincent und Harlan Freunde. Aber Vincent weiß nicht, was Harlans Auftrag ist … Ein Autor mit einer einzigartigen Stimme, der spielend den Spagat schafft zwischen Leichtsinn und Schwermut, zwischen Satire und Poesie.

So, das war´s für diese Woche. Ich wünsche euch für morgen einen guten Start in die neue Woche!

Eure
Evi

Das Glück ist ein flüchtiger Dieb – Johanna Wasser

Spannende Idee, aber noch in der Beta-Version

Zum Cover:

Das Cover von „Das Glück ist ein flüchtiger Dieb“ spricht mich nicht so an. Das Türkisblau ist mir einfach zu krass und tut schon fast in den Augen weh. Das Motiv an sich passt aber gut zum Inhalt. Vielleicht könnte man einfach noch ein bisschen an der Farbgebung drehen und auch die Formatierung des Titels überdenken. Die Zweiteilung der Schriftart finde ich nicht so gelungen, den Titel an sich aber sehr schön. 

Zum Inhalt:

Dem erfolgsversessenen Werbeagenturchef Steffen fällt als Fundstück im Hausflur der Reisebericht seiner seit Monaten verschwunden Nachbarin Sophie in die Hände. Zunehmend fasziniert taucht er in das fremde Leben ein und fasst bald den verhängnisvollen Plan, daraus einen Roman zu machen. Denn das Tagebuch beginnt mit den Worten „Wenn jemand dieses Tagebuch liest, bin ich vermutlich tot“, was Steffen die Sicherheit gibt, mit seinem Betrug nicht aufzufliegen. Doch sein Plan geht nicht auf…

Mein Eindruck:

Puh, das Buch musste ich wirklich erstmal setzen lassen, bevor ich mich an die Rezension setzen konnte. Zunächst einmal muss ich betonen, dass es sich bei der von mir gelesenen Version des Buches um eine Art Beta-Version gehandelt hat. Das stellte sich allerdings erst später heraus, was mich etwas geärgert hat, da ich das Buch quasi unter falschen Vorzeichen begonnen habe zu lesen. Sicherlich der Beta-Version geschuldet, beinhaltete das Ebook sehr viele orthografische Fehler. Was Tippfehler angeht, bin ich echt empfindlich, weil ich ich der Meinung bin, dass die leicht zu vermeiden gewesen wären, aber okay, es war ja schließlich eine Testversion. Nun aber zum eigentlichen Inhalt:
Das Konstrukt des Romans an sich ist sehr, sehr kreativ und vor allem das Ende absolut anders als erwartet. Ich dachte mir einfach nur: „Krass!“ Allein deshalb ist das Buch schon lesenswert. Der Protagonist Steffen war mir zu Beginn überaus unsympathisch: ein karrieregeiler Typ, der auch noch mir nichts dir nichts seine Freundin betrügt. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich aber zu einem sympathischen Kerl. 
Insgesamt lässt sich festhalten: ein spannender Roman, der zwar noch einige Schwächen aufweist, aber nach einer erneuten Überarbeitung auf jeden Fall aufgrund seiner außergewöhnlichen Geschichte durchaus lesenwert ist. 

Blogparade: Dein Buchjahr 2013 in 30 Fragen

Durch Kittys Books Paradise bin ich auf diese Blogparade aufmerksam geworden und fand die Idee toll, da diese Fragerunde eine schöne Zusammenfassung meines Lesejahres 2013 ergibt. Auch wenn die Beantwortung aller Fragen unglaublich viel Zeit gekostet hat, hat es Spaß gemacht, all die gelesenen Bücher Revue passieren zu lassen. 
Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst, mit welcher Antwort ihr so gar nicht einverstanden seid oder wo ihr vielleicht mit meinem Eindruck übereinstimmt. Welche sind eure Bücher des Jahres?

                                                        

TEIL 1: Allgemein

1. Buch des Jahres– Welches war für Euch DAS Buch des Jahres? Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.

https://i2.wp.com/booksinmyworld.de/wp-content/uploads/2014/01/cover_03.jpg?resize=126%2C200Lieblingsmomente von Adriana Popescu
Dieses Buch mitsamt der Autorin war eine Zufallsentdeckung. Titel und Cover hatten mir so gut gefallen, dass ich es mir genauer anschauen musste und was soll ich sagen: ICH LIEBE ES! An einem Tag gelesen, hat es mich in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt. Der Roman hat mich zum lachen, weinen und nachdenken gebrach. Lange hat es kein Buch mehr gegeben, dass so lange in mir nachgewirkt hat.

2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?


Vogelweide von Uwe Timm 

VogelweideThe one and only book 2013, welches ich nicht zu Ende gelesen habe. Bis zur Hälfte habe ich durchgehalten, aber dann war Schluss. Dieses Buch war 2013 auf der Longlist des deutschen Buchpreises. Ich würde wirklich gern wissen warum… Sicher ist die Lektüre anspruchsvoll, keine Frage. Aber alleine die Formatierung des Textes hat mich geschafft… Wörtliche Rede ist nicht als solche erkennbar, Kapitel gibt es auch nicht. Man kann dem Plot dadurch nur sehr schwer folgen. 
Vielleicht ist dieser Roman einfach zu hoch für mich, aber auf jeden Fall nicht mein Ding. Der Fokus wird auf – für mich – uninteressante Dinge gelegt, z.B. Vogelbeobachtungen. Das was mich interessiert – das Zwischenmenschliche – spielt eher eine nebensächliche Rolle.  Ich kann mich außerdem null mit dieser Generation identifizieren (Mitfünfziger reicher Typ, der einen Oldtimer fährt und eine Künstler-Freundin hat), so dass ich einfach gar nicht richtig in die Geschichte eintauchen konnte. 

3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?


Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Lange hatte ich mich geweigert dieses Buch zu lesen. Der Klappentext und auch der Anfang des Romans hat mich an einen billigen Abklatsch von „Ziemlich beste Freunde“ glauben lassen. Aber irgendwas musste ja an den tausenden sehr guten Rezensionen dran sein. Also habe ich mich letztlich doch dran gewagt und ich war begeistert! Die Geschichte nimmt einen ganz anderen Verlauf als man erst denkt und das Ende ist… schluchz! Ein wunderschönes Buch!

4. Größte Enttäuschung – An welches Buch hattet Ihr große Hoffnungen geknüpft und dann hat es Euch richtig enttäuscht?

Sheila Levine ist tot und lebt in New York von Gail Parent

Dieses Buch wurde als Vorgänger von „Sex and the city“ und „Bridget Jones“ angepriesen, was mich wirklich neugierig gemacht hat, da ich auf beide Bücher (und Filme) stehe. Aber dieser Roman war einfach nur öde, nervig und sprachlich holprig. Ich hab ihn zwar zu Ende gelesen, aber insgesamt war er eine absolute Enttäuschung.

5. Bester Pageturner – Welches Buch konntet Ihr gar nicht mehr aus der Hand legen?

Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover

Diese Buch ist definitiv eines meiner Highlights des Jahres 2013. Ich habe es fast schon teilnahmslos angefangen zu lesen, weil ich dachte, dass es ein schöner Teenie-Liebesroman ist und konnte es nicht eher aus der Hand gelegt, bis ich es fertig gelesen hatte. Das wunderschönste an diesem Buch ist neben der Liebesgeschichte, die wirklich emotional ist ohne kitschig zu sein, der Bezug zum Poetry Slam! Es ist einfach grandios!


6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2013 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2014 freut Ihr Euch am meisten?

https://i2.wp.com/booksinmyworld.de/wp-content/uploads/2014/01/cover_03.jpg?resize=126%2C200Lieblingsmomente von Adriana Popescu

Da muss ich gleich nochmal dieses wunderbare Buch erwähnen. Im kommenden Jahr erscheint der 2. Teil „Lieblingsgefühle“, den ich schon vorbestellt habe 🙂


7. „Dickster Schmöker“ – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so „dahin geflogen“ oder musstet Ihr kämpfen?

Die Herrin der Kathedrale von Claudia und Nadja Beinert

Mit 786 Seiten mein dickster Schmöker dieses Jahr und eine echte Herausforderung, da ich bisher noch nie einen historischen Roman gelesen habe. Auch wenn ich stellenweise ein bisschen mit Langeweile kämpfen musste, war es insgesamt ein interessanter Roman über Uta von Naumburg, den ich jedem empfehlen kann, der sich für die Person Uta und/oder das Mittelalter interessiert. Gerade die letzten 150 Seiten waren fast schon wie ein Krimi und super spannend. 


8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?

Tanz der Zitronen von Nicole Joens 
Oh ja, das gab es tatsächlich und für mich als Lektorin ist das natürlich ein besonderes Ärgernis. Ich kann echt nicht verstehen, wie ein Buch so in den Druck gehen kann. Bei einem oder zwei Fehlern sag ich ja gar nichts. Das kann passieren. Aber in diesem Buch kamen  orthografische Fehler wirklich gehäuft vor, was wirklich schade ist, da sie mit einem sorgfältigen Lektorat absolut vermeidbar gewesen wären.

9. Interessantestes Sachbuch – Auch „non-fiction“ kann fesseln, welches Sachbuch hat Euch in diesem Jahr am meisten beeindruckt?

Dazu fällt mir leider gar keins ein. Ich habe 2013 nur Romane oder schlechte Sachbücher gelesen.

TEIL 2: Story

10. Schlimmster Buchmoment – Welches war für Euch der schlimmste Moment in einem Buch? Entdeckung eines Betrugs? Tod eines Lieblings? Eine herzergreifende Trennung?

Tanz auf Glas von Ka Hancock

Oh, dieses Buch hat mich so fertig gemacht! Den schlimmsten Moment in diesem wirklich wunder-,wunder-,wunderschönen Roman kann ich an dieser Stelle nicht beschreiben, weil ich dann ja alles verraten würde. Nur so viel: es war wirklich, wirklich schlimm! Aber ihr solltet dieses Buch trotzdem unbedingt lesen!

11. Enttäuschendstes Ende – Das Buch war toll aber das Ende einfach Mist? Welches Ende hat Euch am meisten enttäuscht?

Du und ich und all die Jahre von Amy Silver

Auch das war ein Buch, welches ich an einem Tag gelesen hat. Ähnlich wie bei „Zwei an einem Tag“ gibt es ein stetes Auf und Ab der Gefühle- man kann diesem nicht entkommen. „Du und ich und all die Jahre“ ist eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft und auch Verlust, die eigentlich eine Lobeshymne verdient hätte, wenn das Ende nicht so abrupt und lieblos daher käme. Man wird das Gefühl nicht los, dass die Autorin schnell fertig werden wollte, was ich wirklich schade finde, weil die Geschichte und der Schreibstil der Autorin an sich einfach toll sind.

TEIL 3: Charaktere

12. Liebster Held – Welches war Euer liebster Held?

Tom aus Das Licht zwischen den Meeren

Er ist mein persönlicher Held, weil er in so einem schlimmen moralischen Dilemma steckt und sich letztlich für den Weg entscheidet, der ihm am meisten schadet, aber von der moralischen Seite gesehen der richtige Weg ist. Die Zerrissenheit Toms wird glaubwürdig dargestellt und man überlegt automatisch selbst, ob man auch so heldenhaft handelt würde.

13. Liebste Heldin – Welche Heldin hat Euch am besten gefallen?

Jolene aus Zwischen uns das Meer

Auch dieses Buch gehört zu meinen Highlights 2013. Im Mittelpunkt steht die zweifache Mutter und Hubschrauberpilotin Jolene, die mitten in ihrer schlimmsten Ehekrise zu einem Einsatz in den Irak muss. Für mich ist sie eine Heldin, weil sie in einer Situation, als alles um sie herum zusammenbricht und sie sich selbst fast schon aufgegeben hat, trotzdem die Kraft findet, weiterzukämpfen.

14. Liebstes Paar – Manchmal stimmt die Chemie einfach, welches Paar hat Euch am besten gefallen? Hier zählt das Paar als Ganzes, ein noch so anbetungswürdiger Held kann seine unwürdige Partnerin nicht raus reißen!



Deine Seele in mir von Susanna Ernst 

Matt und Amy waren für mich das schönste Paar überhaupt, weil ihre Liebe sügar über den Tod hinaus geht. „Deine Seele in mir“ ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sehr gefühlvoll geschrieben ist. Lässt man sich erstmal darauf ein, so kann man nicht mehr entkommen. Wenngleich übersinnliche Geschichten eigentlich nicht so mein Fall sind, hat mich „Deine Seele in mir“ wirklich sehr berührt. Das müsst ihr lesen!

15. Nervigster Held/ Nervigste Heldin: – Welcher Protagonist hat Euch am meisten genervt? Bei wem konntet Ihr nur noch mit den Augen rollen? Gab es vielleicht einen besonders schlimmen/ peinlichen Moment?


Sheila Levine aus Sheila Levine ist tot und lebt in New York 

Diese Dame ging mir vielleicht auf den Keks. Ihr ganzes Leben besteht aus der Suche nach einem geeigneten Mann. Dieser muss vor allem eins sein: jüdisch. Dieses pedantische Beharren auf dem jüdisch sein, ging mir sowas von auf den Keks. Und dass man sich letztlich sogar mit Ende 20 umbringen will, weil man bisher keinen geeigneten Mann gefunden hat, ist einfach nur übertrieben. Sheila war für mich die mit Abstand nervigste Protagonistin im Lesejahr 2013.

16. Fiesester Gegenspieler – Wer hat Euren Buchhelden am schlimmsten zugesetzt?

https://i1.wp.com/booksinmyworld.de/wp-content/uploads/2014/01/51k68BshAUL.jpg?resize=130%2C200Ich.darf.nicht.schlafen von Steve J. Watson


Ich kann natürlich jetzt nicht verraten, wen ich damit meine. Ich sage nur ein Wort: man denkt immer in die falsche Richtung… Absolut spannender und lesenswerter Psychothriller!

17. Liebster Nebencharakter – Auch Charaktere, die nur am Rande vorkommen, kann man ins Herz schließen. Welcher Nebencharakter ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?

Tinsley aus Die andere Seite des Himmels

Schwierige Frage, da einem ja vor allem die Protagonisten im Kopf bleiben. Aber als erster ist mir gleich Onkel Tinsley aus „Die andere Seite des Himmels“ eingefallen. Er ist eigentlich ein verschrobener Einsiedler, aber für seine Nichten ist er der beste Onkel der Welt und trotz seiner mürrischen Art wird sofort klar, dass er ein herzensguter Mensch ist, der alles für seine Nichten, die er eigentlich gar nicht kennt, tun würde.

TEIL 4: Verschiedenes


18. Bester Kuss – Habt Ihr bei einem Kuss so richtig mitgefiebert, erleichtert aufgeseufzt, richtig Lust aufs Küssen bekommen?



Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover

Ich versuche ja tunlichst Bücher nicht doppelt zu nennen, aber definitiv im Kopf geblieben ist mir der erste Kuss zwischen Layken und Will. *seufz“

19. Beste Liebesszene – Wenn es nicht beim Küssen bleibt, welche Liebesszene hat Euch am meisten angesprochen?
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Lieblingsmomente von Adriana Popescu

Und schon wieder muss ich ein Buch doppelt nennen. Aber hey, es ist schließlich auch mein Buch des Jahres 2013! 
Die Szene, die ich meine, ist keine heiße Sexszene, falls die Frage darauf anspielt, sondern einfach für mich die schönste Liebesszene 2013. Ich will nicht zu viel verraten, sondern sage nur: Berg und VW-Bus… ♥ ♥ ♥ ♥

20. „Lachkrampf“- Bei welchem Buch konntet Ihr am herzhaftesten lachen?

https://i1.wp.com/booksinmyworld.de/wp-content/uploads/2014/01/9783868822052.jpg?resize=127%2C200Das Glücksprojekt von Alexandra Reinwarth

Oh, das ist einfach. Das ist ganz klar dieses Buch, welches eine Zufallsentdeckung bei amazon war. Ich hab mich so über die Geschichten der Protagonistin, die alles versucht, um glücklich zu sein, kaputtgelacht, dass ich mir auch noch ihre beiden anderen Bücher „Das Sexprojekt“ (ebenfalls aboslut empfehlenswert) und „Das Fitnessprojekt“ (noch auf meinem SuB) gekauft habe. Wer also mal eine Aufheiterung benötigt, weil er/sie gerade unglücklich ist, sollte dieses Buch lesen!

21. „Heulkrampf“ – Bei welchem Buch habt Ihr am meisten geweint bzw. hättet am meisten heulen können?

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

Dieses Buch war einfach nur furchtbar! Furchtbar schön und furchtbar traurig! Ich habe so geheult wie bei keinem anderen Buch bisher. Ein Grund, warum ich es ungern weiterempfehle, obwohl es wirklich soooo gut ist.

Wer einiges vertragen kann, sollte es wirklich lesen! Mich hat es noch Wochen danach beschäftigt…


22. Bestes/ liebstes Setting – Euer Lieblingsland/ Eure Lieblingsstadt, eine wundervoll gestaltete Fantasywelt – Welches Setting hat Euch besonders beeindruckt?

https://i0.wp.com/booksinmyworld.de/wp-content/uploads/2014/01/Das-Lavendelzimmer-9783426652688_xxl.jpg?resize=119%2C200Das Lavendelzimmer von Nina George

Hier mochte ich vor allem die Idee der „Literarischen Apotheke“ auf einem Boot. Und dann auch noch in Frankreich. Ein schöneres Setting kann ich mir nicht vorstellen. Am liebsten wäre ich in das Buch reingesprungen und hätte es mir in dieser schwimmenden Buchhandlung gemütlich gemacht.

23. „The big screen“ – Welches Buch würdet Ihr am liebsten verfilmt sehen?

http://booksinmyworld.de/wp-content/uploads/2014/01/041046400-nachricht-von-dir.jpgNachricht von dir von Guillaume Musso

Eine wunderschöne, leichte Liebesgeschichte, deren Verfilmung ich mir richtig gut vorstellen kann. Man könnte dann immer zwischen den beiden Orten und den jeweiligen Protagonisten hin- und herschwenken und mit den richtigen Schauspielern wäre dieser Film bestimmt ein voller Erfolg.

TEIL 5: Autoren


24. Liebster Autor – Welchen Autor/ Welche Autorin habt Ihr in diesem Jahr am liebsten gelesen?

https://i2.wp.com/booksinmyworld.de/wp-content/uploads/2014/01/Sparks_NWie_ein_Licht_in_der_Nacht_128365.jpg?resize=126%2C200

Nicholas Sparks
Ich hatte vor einigen Jahren schon mal eine Sparks-Phase, von der ich dann aber irgendwie wieder abgekommen bin. In diesem Jahr ist mir wieder ein Buch von ihm in die Hände gefallen und dann war die Sucht wieder erweckt 🙂 Insgesamt habe ich dieses Jahr 4 Bücher von ihm gelesen, wobei ich „Wie ein Licht in der Nacht“ am besten fand, weil es hier eine Liebesgeschichte mit einem Krimi verbunden ist. Ein neuer Stil von Sparks, der mir gut gefällt.

25. Autoren-Neuentdeckung 2013 – Habt Ihr einen Autor in diesem Jahr für Euch entdeckt, von dem Ihr nun am liebsten alles verschlingen würdet?

Adriana Popescu 
Um nicht ein viertes Mal „Lieblingsmomente“ erwähnen zu müssen, möchte ich hier mal Werbung für ein anderes Buch aufmerksam machen. Eine Anthologie, die Adriana Popescu mit vier anderen wirklich auch sehr empfehlenswerten Autorinnen verfasst hat. Ich liebe ihre Schreibweise, ihren Humor und ihre liebevolle Zeichnung der Protagonisten. Adriana Popescu ist meine Autoren-Heldin des Jahres!
TEIL 6: Äußerlichkeiten


26. Bestes Cover– Welches Cover hat Euch im Jahr 2013 am besten gefallen? (Hier müsst Ihr das Buch nicht gelesen haben, jedes Cover, das Euch im Jahr 2013 beeindruckt hat, zählt.)

Warte auf mich von Philipp Andersen und Miriam Bach 
Auch dieses Buch ist gehört zu meinen Highlights des Jahres. Erinnert ein bisschen an „Gut gegen Nordwind“ und ist sprachlich einfach nur toll! Das Cover gefällt mir besonders gut, weil es schlicht ist und trotzdem so viel vom Inhalt des Buches ausdrückt…

27. Schlimmstes Cover – Gibt es ein Cover, dass Euch fast davon abgehalten hätte, das Buch zu lesen? Oder ein Buch, dass Ihr tatsächlich aufgrund des Covers nicht lesen wollt? (Zu hässlich, zu grausam, zu kitschig?) Gab es ein Buch, dessen Cover unpassend zur Geschichte/ Stimmung war oder schon zu viel gespoilert hat?

Rubinroter Sommer von Karina Lorenz

Die Farbgestaltung und Schriftarten des Covers sind ja noch sehr ansprechend, allerdings finde ich die beiden Frauen, die sich auf einem Podest in einem See stehend (Warum eigentlich?! Hätte es nicht auch ein etwas glaubwürdigerer Steg getan?) umarmen, einfach zu klischeehaft. Ich habe den Eindruck, der Leser soll damit gleich darauf aufmerksam gemacht werden, dass es sich bei dem Roman um eine Geschichte über eine lesbische Liebe handelt, um so die Verkaufszahlen zu fördern…
28. Allgemein schönste Gestaltung – Welches Buch ist Euch wegen der Verarbeitung, Illustrationen, Kapitelunterteilungen etc besonders in Erinnerung geblieben?


Sorry, da fällt mir kein Buch ein…

TEIL 7: „Social Reading“

29. Gemeinsam lesen – Gab es eine Leserunde/ einen Buddy Read, die Euch besonders gut gefallen hat? (Muss natürlich nicht unbedingt in unserer Gruppe gewesen sein.)

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Leserunde zu „Das Glück ist ein flüchtiger Dieb“ von Johanna Wasser Diese Leserunde hat mir aufgrund dessen besonders gefallen, weil die Autorin uns quasi als Testleser ihrer Beta-Version „missbraucht“ hat. Das Gute daran: sie hat wirklich aktiv an der Runde teilgenommen und ist auf alle Anregungen und Kritiken eingegangen. Nun bin ich schon gespannt auf die Endversion. 

30. Bester Tipp – Gab es eine Leseempfehlung, für die Ihr besonders dankbar seid?


Im Tal des Fuchses von Charlotte Link 

Dieser Krimi wurde mir von einer guten Freundin empfohlen. Ich hätte mir das Buch niemals gekauft, weil ich a) dachte, Charlotte Link ist was für Omas (sorry!) und b) der Titel und das Cover mich so überhaupt nicht angesprochen haben. Meine Freundin erzählte mir dann aber grob, um was es geht und das hörte sich wirklich spannend an. Tja, und was soll ich sagen: ich fand es richtig gut und bin nun fleißig dabei, die Welt von ihren Vorurteile gegenüber der Autorin zu bekehren 🙂 Wer also auf spannende Krimis steht, sollte dieses Buch unbedingt lesen. 
Und nicht zu vergessen: DANKE, TINA! 🙂