|Ankündigung| Neue Lebensumstände = neues Genre auf Books in my world

Ihr Lieben,

wie die meisten von euch vermutlich bereits wissen, hat sich mein Leben in den vergangenen Monaten ziemlich grundlegend geändert, in dem es einen neuen Lebensmittelpunkt bekommen hat, der die schönsten blauen Augen der Welt und das bezauberndste Lächeln aller Zeiten hat. Dieser kleine Kerl kann zwar bisher weder reden noch laufen, aber seine Liebe zu Büchern ist bereits jetzt ganz groß.

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Schon länger habe ich mich mit der Überlegung beschäftigt, ob ich euch in Zukunft auch Kinderbuch-Rezensionen anbieten sollte. Gibt es überhaupt Leser, die das interessiert? Oder vergraule ich damit angestammte Leser? Letztlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich euch zweimal im Monat ein Kinderbuch vorstellen werde. Damit haben die üblicherweise von mir rezensierten Genres immer noch das Übergewicht auf dem Blog und diejenigen unter euch, die sich nicht für Kinderbücher interessieren, können diese Posts einfach ignorieren.

Die nächsten 2 Jahre werden es logischerweise Pappbilderbücher sein, die der Zwerg und ich auf Herz und Nieren testen (momentan noch am liebsten darauf rumkauend), aber ich freue mich schon jetzt darauf, euch in fernerer Zukunft auch etwas anspruchsvollerere Kinderliteratur zu präsentieren.

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Ich bin sehr gespannt auf eurer Feedback – egal ob positiv oder negativ – zu dieser Neuerung.

Eure Evi

|Allgemein| Meine wiederentdeckte Liebe zu Hörbüchern

Hallo ihr Lieben,

heute gibt’s zur Abwechslung mal keine Rezension oder einen Hinweis auf eine neue Aktion, sondern quasi einen Beitrag in eigener Sache, dessen Thema ihr ja schon der Überschrift entnehmen könnt: Hörbücher.

Bisher habe ich keine Hörbücher rezensiert. Das liegt daran, dass ich in den letzten 5 Jahren 3 Hörbücher gehört habe, die ich alle nicht zuende gehört habe, da ich entweder gelangweilt war oder aufgrund der komplexen Geschichte nicht mitkam.

Nun stellt mich unser Nachwuchs aber vor das Problem, dass ich nicht mehr so oft zum Lesen komme wie vorher (Wer hätte das gedacht?) und beim Austausch mit einer anderen Blogger-Mami (ja, Mareike von Herzpotenzial, du bist gemeint) über dieses „Problem“, meinte sie, dass sie in der ersten Zeit mit dem Nachwuchs viele Hörbücher hörte, weil das eben besser in vielen Situationen praktikabler ist als lesen (beim täglichen Kinderwagenschieben zum Beispiel). Auf die Idee hätte ich tatsächlich auch selbst kommen können 🙂 Aber da die letzten Hörbücher mir die Lust am Hören verdorben haben, hatte ich Hörbücher als „Ersatzbefriedigung“ tatsächlich komplett ausgeblendet. Hinzu kommen drei weitere Argumente, die bisher gegen Hörbücher gesprochen haben:

1) Ich habe tatsächlich kein Gerät mehr im Haus, das CDs abspielt (traurig, aber wahr!)

2) Selbst wenn ich eins hätte, wäre ich dann an einen Ort gebunden um dieses Hörbuch zu hören.

3) Der Preis von Hörbüchern ist teilweise doch extrem hoch. 10 Euro für ein Hörbuch finde ich ja noch machbar, aber alles was darüber hinaus geht, gebe ich doch lieber für echte Bücher aus.

Mit audible und deren Hörbuch-Abomöglichkeit löse ich gleich all meine bisherigen Probleme mit Hörbüchern:

1+2) Dank der audible App kann ich mir die Hörbücher einfach aufs Handy ziehen und somit (wie auch meine Musik) überall hören wo ich möchte.

3) Das Abo kostet mich 9,90 Euro im Monat und dafür kann ich 1 Buch pro Monat hören. Für Viel-Hörer ist das natürlich wenig, für mich aber als Ergänzung zum Lesen absolut ausreichend und im Gegensatz zu den Einzelkäufen spart man viel Geld. Bei einer ersten Recherche nach aktuellen Hörbüchern habe ich jedes bei audible gefunden. Es ist also nicht wie bei manch anderen Anbietern von z.B. Serien-Abos nur „alter Kram“ zu haben.

Fazit: Auch wenn ich insgesamt kein großer Freund von Amazon bin, zu dem audible ja gehört, ist dieses Abo-System für mich eine feine Sache. Meine gedruckten Bücher kaufe ich trotzdem weiterhin in der örtlichen Buchhandlung.

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Demnächst gibt es hier also meine erste Hörbuch-Rezension – und zwar zu „Auerhaus“ von Bov Bjerg, gesprochen von niemand geringerem als Robert Stadlober (schmacht!).

Wie steht ihr zu Hörbüchern? Hört ihr regelmäßig Bücher? Oder seid ihr kein Hörbuch-Freund? Könnt ihr ein besonders gutes empfehlen? Her mit euren Tipps!

Meine Bücher des Jahres – Der Lovelybooks Leserpreis 2014

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Hallo meine Lieben,

woran merkt man, dass sich das Jahr dem Ende neigt? An Lebkuchen im Supermarkt? Ja, auch! Aber in der der Welt der Bücher gibt es da ein ganz anderes deutliches Signal: den Lovelybooks Leserpreis! Auch in diesem Jahr ruft die Community wieder alle Leseratten auf für ihre Lieblingsbücher des Jahres abzustimmen. Noch bis zum 19. November 2014 könnt ihr in 16 Kategorien für euren Favorit abstimmen und sogar jedes Buch, das zwischen dem 1.12.2013 und 31.10.2014 erschienen ist, selbst nominieren. In jeder Kategorie kommen die 35 am häufigsten nominierten Bücher in die finale Abstimmungsrunde, die am 20. November startet. Die Preisträger werden dann vom Lovelybooks-Team am 28. November 2014 bekannt gegeben.

Und hier kommen meine Nominierten:

(mehr …)

Books in my world erstrahlt im neuen Design!

Hallo ihr Lieben,

halt, stopp! Nicht wegklicken! Ihr seid hier richtig. Heute, am 01.10.2014, geht nun ganz offiziell mein neues Blogdesign inklusive neuer Blogadresse online. Mich hat ja schon lange die alte Blogadresse (www.books-in-my-world.blogspot.de) mit ihren vielen Bindestrichen gestört und nun habe ich mit großartiger Unterstützung von Marian (DANKE!) nicht nur eine neue Blogadresse, sondern auch ein neues Design. Ich persönlich liebe ja das neue Logo und hoffe, es gefällt euch auch. Mir war ein Mix aus klaren Linien und Verspieltheit wichtig und auch Bücher als solche sollten natürlich eine Rolle spielen. Meiner Meinung nach hat Marian meine wirren Ideen wirklich großartig umgesetzt!

Der Umstieg von Blogger auf WordPress fällt mir zugegebenermaßen nicht ganz leicht, aber ich bemühe mich und bin froh, dass ich einen Profi an meiner Seite habe, der mir in der Not zur Seite steht.

Für Kritik, Anregungen und natürlich auch Lob bin ich stets dankbar- also lasst alles raus, was euch auffällt 🙂

Eure Evi

|Rezension| Wie ein Stern in der Nacht – Kristin Hannah

Dramatische Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen

 

  Verlag: Ullstein
  Taschenbuch: 9,99 Euro
Ebook: 8,99 Euro
 Erscheinungsdatum: 11.07.2014
  384 Seiten
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Worum geht´s?

Die Fernsehmoderatorin Tully Hart versucht mit aller Kraft, den letzten Wunsch ihrer besten Freundin zu erfüllen: Sie kümmert sich liebevoll um deren Tochter Marah. Bis ein tragischer Autounfall alles ändert – Tully liegt im Koma. Ihre Mutter Dorothy steht Tully tapfer bei. Doch auch die Erinnerung an Kate bleibt für Tully lebendig und gibt ihr Kraft weiterzuleben.

Cover und Titel

Das Cover von „Wie ein Stern in der Nacht“ ist meines Erachtens eins der schönsten von Kristin Hannahs Romanen. Das Motiv an sich ist wunderschön und matt gehalten, wohingegen die Schrift und die Teelichthalter glänzend hervorgehoben werden, was auf der Abbildung hier gar nicht so rüberkommt.
Der Titel…nun ja…an sich klingt er nach einem Nicholas Sparks Roman und ist nicht besonders einprägsam. Was mich aber am meisten daran stört, ist der nicht vorhandene Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches. Ein Titel sollte den Inhalt des Buches zumindest ansatzweise widerspiegeln und das ist hier leider nicht der Fall. Der Originaltitel „Fly away“ ist in diesem Fall (wie so oft) aussagekräftiger.

Mein Eindruck

„Wie ein Stern in der Nacht“ ist die Fortsetzung von dem 2009 erschienenen Roman “Immer für dich da”. Da ich diesen noch nicht kannte und es eigentlich nicht mag eine Reihe in „falscher Reihenfolge“ zu lesen, wollte ich den ersten Teil noch vorher lesen, habe es aber zeitlich nicht geschafft. Alle potentiellen Lesern, denen es genauso geht, kann ich beruhigen: man findet sich dank Kristin Hannahs Talent ihre Figuren so zu gestalten, dass man sich leicht in sie hineinversetzen kann, sofort in der Geschichte zurecht. Der für die Autorin so typische fesselnde Schreibstil, der durch eine klare, einfache Sprache unterstützt wird, führt dazu, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Anspruchsvoll wird der Roman durch verschiedene Handlungsstränge, Perspektivwechsel und Zeitsprünge, denen es zu folgen gilt. Obwohl diese kaum angezeigt werden (durch Überschriften, Schriftartwechsel, etc.) hatte ich keine Mühe der Geschichte zu folgen, sondern bekam als Leser durch die vielen Rückblicke in Tullys Vergangenheit die Gelegenheit bestimmte Zusammenhänge besser zu verstehen und intensiver in die Geschichte einzutauchen.

Was mich ein bisschen gestört hat, war die Tatsache, dass die Autorin dieses Mal zu viele ernste Themen mit einmal verarbeitet. Während es in ihren Vorgängerromanen meist ein zentrales Thema gibt, wurden hier viele Themen angeschnitten, aber aufgrund der Vielfältigkeit nicht vertieft. So ging es in diesem Roman bspw. um Liebe, Freundschaft, Tod, Trauerbewältigung, Familie, häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Drogen- und Alkoholmissbrauch und Depression. Das war einfach zu viel des Guten, weshalb mich dieser Roman auch emotional nicht so berührt hat wie die anderen Romane von Kristin Hannah bei denen ich schon oft Tränen vergießen musste. Durch diese „schweren“ Themen ist die Grundstimmung im Buch zumindest in den ersten 2 Dritteln eher bedrückend- das sollte man wissen, falls man sich diesen Roman als leichte Urlaubslektüre ausgesucht hat.

Mein Fazit: Kristin Hannah erzählt in „Wie ein Stern in der Nacht“ eine Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen und die verschieden Formen des Umgangs mit Trauer. Durch detaillierte Personenbeschreibungen und wechselnde Zeiten und Perspektiven gelingt es ihr scheinbar mühelos, den Leser in die Geschichte zu integrieren, so dass man sich als Teil derer und nicht nur als stiller Beobachter fühlt. Auch wenn mich dieser Roman nicht so berührt hat wie die anderen Romane der Autorin, ist er gerade für Kristin Hannah Fans ein Muss.

 Bewertung4

 

Vielen Dank an den Ullstein Verlag und vorablesen.de für dieses Rezensionsexemplar!